23.05.2024

Inklusiver Quartiersgarten der Diakonie eröffnet

Diakonisches Werk im Kirchenkreis Aachen e.V. hat inklusiven Quartiersgarten in Aachen-Forst geschaffen - Weitere Mit-Gärtner können sich täglich beteiligen

Bei der Eröffnung des Quartiersgarten gaben sich Groß und Klein ein Stelldichein. (Foto: DW Aachen)

„Uns war es wichtig, einen Garten zu schaffen, in dem sich alle willkommen fühlen“, sagt Ines Heiligmann, Leiterin des Begegnungszentrums Forst und Projektverantwortliche in ihrer Willkommensrede. Diese Offenheit spiegelt auch das Eröffnungsfest des inklusiven Gartens der Diakonie Aachen wider: Von Kleinkindern über Bewohner der nahegelegenen Lebenshilfe bis hin zu Seniorinnen sind alle Alters- und Besuchsgruppen vertreten. Sie alle freuen sich über die neue Möglichkeit zu gärtnern und darüber Kontakte zu knüpfen.

„Der Garten ist einer unserer Beiträge, gesellschaftliche Teilhabe im Quartier zu fördern und damit inklusives Miteinander zu ermöglichen “, erklärt Heike Keßler-Wiertz, Vorständin des Diakonischen Werks. „Mit ihm wollen wir eine Begegnungsmöglichkeit für alle Generationen schaffen und insbesondere auch Menschen mit Einschränkungen in das Quartiersleben integrieren.“ Deswegen gibt es in dem Garten auch sogenannte Rolli-Hochbeete, die von Menschen mit Rollator oder Rollstuhl unterfahren werden können. So ist das Gärtnern auch für Sie möglich.

Große Freude über das neue Projekt

„Wir freuen uns sehr, dass es dieses Projekt nun auf unserem Gelände gibt“, so Martin Obrikat, Pfarrer in der angrenzenden Auferstehungskirche. Die Gemeinde hat das Gelände für den Garten bereitgestellt und die Vorarbeiten unterstützt.

„Es war einiges an Vorbereitung nötig“, berichtet Heiligmann. „Wir mussten das Gelände begradigen und pflastern lassen, damit es für Menschen mit Gehbehinderung gut zugänglich ist.“ Darüber hinaus wurden Ehrenamtlich gesucht, die mitwirken. Sie haben in den letzten Wochen Pflanzen und Erde gekauft, Beete gezimmert und angestrichen, umgegraben und gepflanzt. „Unsere Ehrenamtlichen haben tolle Arbeit geleistet“, findet Heiligmann.

Wer Lust hat, sich ebenfalls in dem Projekt zu engagieren, kann sich beim Begegnunsgzentrum Forst melden. Die Gruppe, die derzeit aus zehn Ehrenamtlichen im Alter von 22 bis 90 Jahren besteht, trifft sich immer donnerstags um 10 Uhr. Weitere Treffen zu flexiblen Zeiten finden ebenfalls statt. Außerdem steht der Garten täglich zur Beteiligung offen.

Der inklusive Quartiersgarten der Diakonie entsteht in Kooperation mit der Auferstehungskirche, der Lebenshilfe Aachen sowie den umliegenden Kitas und Schulen. Gefördert wird der Quartiersgarten von der StädteRegion Aachen, der Aktion Mensch, der STAWAG, der Evangelischen Kirche im Rheinland sowie der Stiftung Lebenshilfe Aachen.

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