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Spendenaktion 2006/2007: Hilfe für die Offene Jugendarbeit

Eröffneten die erste Spendenaktion der Stiftung (v.l.): Christa Mann (Jugendhaus Kolosseum), Ulrich Grande (OT Gut Kullen), Superintendent Hans-Peter Bruckhoff, Pfarrer Martin Obrikat (Vorstand), Pfarrer Edgar Wasselowski und Hans Puchert (Vorstand)

Kurz nach ihrer Gründung im August dieses Jahres wurde die Evangelische Stiftung für Kirche und Diakonie im Kirchenkreis Aachen Anfang Dezember mit einer ersten großen Briefaktion erstmals aktiv. Am Ersten Advent eröffneten Superintendent Bruckhoff, Pfarrer Edgar Wasselowski und Stiftungsvorstand Pfarrer Martin Obrikat die erste Spendenaktion der Stiftung mit einem Gottesdienst in der Annakirche in Aachen.

Ulrich Grande, Leiter der Offenen Tür Gut Kullen stellte dabei die Arbeit dieser offenen Jugendeinrichtung im Westen Aachens vor. Denn unter dem Jahresthema „Familien stärken“ will die Stiftung gezielt die Offene Jugendarbeit  fördern.

“Die Kinder stehen nicht auf der Straße, sondern erleben Wertschätzung, Förderung und menschliche Zuwendung. Jeder Euro wirkt wie eine ausgestreckte Hand, die aufnimmt und bestärkt“, heißt es in dem von Superintendent Hans-Peter Bruckhoff unterzeichneten Spendenbrief, den in den nächsten Tagen rund 35.000 evangelische Christen in der Region erhalten werden. Ein von der Stiftung produziertes Info-Faltblatt liegt dem Schreiben bei und beschreibt, wie die Aktivitäten Jugendlichen aus sozial schwierigen Verhältnissen helfen. Außerdem informiert das Schreiben über die zahlreichen Angebote der Diakonie im Kirchenkreis.

Die Offene Tür Gut Kullen besteht seit über 20 Jahren. Getragen wird sie von der Evangelischen Kirchengemeinde Aachen. Wie die Arbeit praktisch und vor Ort funktioniert, schilderte Ulrich Grande, Leiter der Einrichtung: „Die O.T. Gut Kullen besuchen pro Woche rund 300 Kinder und Jugendliche im Alter von 6 bis 27 Jahren. Als bewusst evangelische Einrichtung verstehen wir uns als offener Anlaufpunkt, unabhängig von sozialer und nationaler Herkunft.“


35.000 Euro für die Jugendarbeit der Region

Stiftungsvorstand Martin Obrikat (rechts) übergab symbolisch einen Scheck in Höhe von 20.000 Euro an den Leiter der Offenen Tür Gut Kullen, Ulrich Grande (mitte). Ebenso erfreut Gerhard Wiehe (links) vom Träger, der Evangelischen Kirchengemeinde

Die erste Spendenaktion der Evangelische Stiftung für Kirche und Diakonie im Kirchenkreis Aachen war ein unerwartet großer Erfolg. 35.000 Euro Spendengelder wird die Stiftung in diesem Jahr zunächst ausschütten können. Davon gehen 20.000 Euro an die Offene Tür Gut Kullen in Aachen, 10.000 Euro an das Jugendhaus Kolosseum in Schleiden-Gemünd und 5.000 Euro an kleinere soziale Projekte aus Evangelischen Kirchengemeinden. „Wir freuen uns darüber, wie viele Menschen durch Ihre Spenden mitgeholfen haben,  soziale Einrichtungen zu sichern“, bilanzierte sichtlich zufrieden Pfarrer Martin Obrikat, Vorstand der Stiftung, als er die Ergebnisse präsentierte. „Diese Spenden für unsere Stiftung garantieren direkte Hilfe, während staatliche Zuschüsse und zur Verfügung stehende Kirchensteuermittel weniger werden.“ 

Die Stiftung, die im August 2006 gegründet worden war, um diakonische und soziale Projekte aus Evangelischer Kirche und Diakonie zu unterstützen, war im Dezember 2006 mit einer großangelegten Briefaktion an die Öffentlichkeit getreten. 35.000 Briefe waren an Evangelische Christen im Kirchenkreis Aachen zwischen Setterich und Blankenheim verschickt worden. „Wir wollten Aufmerksamkeit wecken und um Unterstützung bitten für Einrichtungen, die vor Ort tätig sind und einen ganzen wichtigen Beitrag leisten, um Jugendlichen Halt zu geben und so Familien zu stärken. Das ist uns sehr gut gelungen“, so Martin Obrikat.

Auch in der Offenen Tür Gut Kullen ist die Freude über das Spendenergebnis groß: „Die öffentliche Aufmerksamkeit durch die Spendenaktion und die Unterstützung durch die Spender hat unserer Arbeit noch einmal deutlich Auftrieb gegeben und besonders die Jugendlichen, die unser Haus besuchen, mit Stolz erfüllt. Sie empfinden diese Spenden wie eine offene Hand, die sich ihnen entgegenstreckt,“ freut sich auch Ulrich Grande, Leiter der Jugendeinrichtung, die von der Evangelischen Kirchengemeinde Aachen getragen wird. „Dieses Geld ist ein wesentlicher Beitrag, um für unsere Einrichtung finanzielle Sicherheit zu gewinnen, denn jährlich brauchen wir etwa 58.000 Euro als Eigenanteil aus Kirchensteuer- und Spendenmitteln, um hier die Türen offen halten zu können,“ ergänzt Gerhard Wiehe, der im Presbyterium für die Offene Tür zuständig ist. 

Die Evangelische Stiftung für Kirche und Diakonie wird Anfang Mai eine weitere Spendenkampagne starten. Dabei werden Diakonische Einrichtungen in der Region im Mittelpunkt stehen, die sich der Arbeit mit Kindern in Not verschrieben haben.


Spendenaufrufe Sommer 2007 und Jahresbericht zur Synode 2007

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